Hier findest du den Überblick über die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für 200 Länder, Stand 19.10.2026. Für 19 Länder gilt eine Reisewarnung, für 27 Länder eine Teilreisewarnung. Für alle anderen Länder gibt es Sicherheitshinweise ohne Reisewarnung.
Wichtig: Alle Angaben in diesem Beitrag stammen vom Auswärtigen Amt und geben den Stand vom 19.10.2026 wieder. Die Hinweise können sich jederzeit ändern. Die vollständigen und tagesaktuellen Reise- und Sicherheitshinweise findest du auf der Website des Auswärtigen Amts. Lies sie vor jeder Reise im Original.
So liest du die Übersicht
- Reisewarnung: Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in das ganze Land.
- Teilreisewarnung: Die Warnung gilt für bestimmte Regionen oder Gebiete des Landes.
- Abgeraten: Das Auswärtige Amt rät von Reisen in bestimmte Gebiete oder von bestimmten Reisen ab.
- Sicherheitshinweise: Für jedes Land gibt es Hinweise zu Sicherheit, Kriminalität, Gesundheit, Einreise und mehr.
Neu im letzten Monat: aktuelle Lage in 45 Ländern
In diesen Ländern hat das Auswärtige Amt im letzten Monat den Abschnitt „Aktuelles“ neu gefasst. Die Sätze stammen wörtlich aus den Reise- und Sicherheitshinweisen:
| Land | Was aktuell wichtig ist | Stand |
|---|---|---|
| Albanien | Demonstrationen: Die Lage im Land ist volatil. Es kommt derzeit zu täglichen Demonstrationen im Zentrum der Hauptstadt Tirana, die sich inzwischen auf weitere Städte (z.B. Durrës, Shkodra, Vlora und Korça) ausgeweitet haben. | 16.10.2026 |
| Algerien (Teilreisewarnung) | Waldbrände: Im Norden und Nordosten Algeriens sind derzeit mehrere Provinzen von Waldbränden betroffen. Es gibt bereits mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte. | 13.10.2026 |
| Argentinien | Erhöhtes landesweites Sicherheitsniveau: Die argentinische Regierung hat am 28. Februar 2026 das landesweite Sicherheitsniveau auf hoch („alto“) angehoben. Nach Angaben der Behörden steht diese Maßnahme im Zusammenhang mit der aktuellen Lage im Nahen Osten. Waldbrände in Patagonien: Am 30. Januar 2026 wurde wegen großflächiger Waldbrände in Patagonien der Notstand ausgerufen. Betroffen sind insbesondere die Provinzen Chubut, Río Negro, Neuquén und La Pampa. |
13.10.2026 |
| Australien | Bearbeitungsdauer Visaanträge: Derzeit muss insbesondere bei Anträgen für australische Working Holiday Visa mit einer längeren Bearbeitungsdauer gerechnet werden. El Niño: Die australische Wetterbehörde (Bureau of Meteorology) weist auf mögliche Auswirkungen des El-Niño-Phänomens für Australien hin. |
14.10.2026 |
| Belgien | Belgische Gewerkschaften haben zu einer nationalen Protestkundgebung am 9. Oktober 2026 aufgerufen. An diesem Tag ist mit starken Einschränkungen des öffentlichen Nahverkehrs zu rechnen. | 13.10.2026 |
| Bolivien | Ausnahmezustand: Die bolivianische Regierung hat am 20. Juni 2026 den nationalen Ausnahmezustand ausgerufen, der bis voraussichtlich 17. Dezember 2026 gilt. | 13.10.2026 |
| Burundi | Sicherheitslage: Seit Mai 2026 ist es immer wieder zu größeren Bränden in Märkten und Geschäftszentren gekommen. Im Fall eines Brandes sollte der betroffene Stadtteil nach Möglichkeit umfahren werden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Ebolafieber: Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. |
13.10.2026 |
| Demokratische Republik Kongo (Teilreisewarnung) | Deutsche Staatsangehörige, die sich in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert. Ebolafieber: Am 15. Mai 2026 wurde ein Ebolafieber-Ausbruch durch das Bundibugyo-Ebolavirus in der Provinz Ituri gemeldet. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23: Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich seit Anfang 2025 erheblich verschlechtert und ist weiterhin volatil. |
16.10.2026 |
| El Salvador | Ausnahmezustand: In El Salvador gilt ein Ausnahmezustand, der seit 2022 regelmäßig vom Parlament verlängert wird und alle Personen betrifft, die sich im Land aufhalten. | 13.10.2026 |
| Eritrea (Teilreisewarnung) | Spannungen mit Äthiopien: Ende September 2026 brachen im äthiopischen Regionalstaat Tigray sowie in angrenzenden Gebieten in den Regionalstaaten Amhara und Afar erneut Kampfhandlungen aus. Schifffahrt in den Territorialgewässern Eritreas: Es besteht weiterhin Gefahr für die kommerzielle Schifffahrt, auch in der Nähe eritreischer Territorialgewässer. Bei der Einfahrt in die Territorialgewässer Eritreas (auch in Notfällen) ist zudem mit Durchsuchungen zu rechnen, die im Falle des Mitführens von Waffen zu Inhaftierungen führen können. |
16.10.2026 |
| Estland | Grenzüberquerung zwischen Estland und der Russischen Föderation: Estland hat 2024 an allen Grenzübergängen zu Russland eine vollständige Zollkontrolle des Grenzverkehrs eingeführt. Sie umfasst Personen-, Fahrzeug-, Waren- und Gepäckkontrollen. Grenzübertritte/Öffnungszeiten: Grenzübertritte am Grenzübergang Narva-Ivangorod sind bis auf Weiteres nur zu Fuß und nur zu bestimmten Zeiten möglich. Der Grenzübergang ist für sämtliche Fahrzeuge gesperrt. Ausfuhr von Barmitteln: Die derzeit gültigen EU-Sanktionen umfassen ein Ausfuhrverbot für Barmittel auf alle amtlichen Währungen der EU-Mitgliedstaaten aus den EU-Mitgliedstaaten in die Russische Föderation. |
13.10.2026 |
| Fidschi | Für touristische Reisen nach Fidschi bestehen derzeit keine landesweiten Einschränkungen der Versorgung oder des Reiseverkehrs. | 13.10.2026 |
| Finnland | Grenzregion zur Russischen Föderation: Alle Grenzübergänge zur Russischen Föderation sind bis auf Weiteres für jeglichen Verkehr geschlossen. Das Betreten des Grenzgebiets, welches z.T. mehrere hundert Meter vor der Grenze beginnt, ist ohne behördliche Genehmigung verboten. Luftraumverletzungen durch Drohnen: In jüngster Vergangenheit kam es mehrfach zu Warnmeldungen der finnischen Behörden wegen Einflügen von wahrscheinlich durch elektronische Störmaßnahmen abgelenkten Drohnen in ihren Luftraum. |
13.10.2026 |
| Frankreich | Am 17. Oktober 2026 kam es am landesweiten Protesttag an verschiedenen Orten in Frankreich zu gewalttätigen Ausschreitungen. | 19.10.2026 |
| Georgien | Versicherungspflicht seit 1. Januar 2026: Seit 1. Januar 2026 muss bei Einreise nach Georgien eine Auslandskrankenversicherung mit mindestens 30.000 GEL (ca. 10.000 EUR) Deckung für den gesamten Aufenthalt nachgewiesen werden. Demonstrationen und Proteste: In Tiflis und anderen größeren Städten Georgiens finden weiterhin regelmäßig Protestaktionen statt. Dabei können gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht ausgeschlossen werden. |
13.10.2026 |
| Guinea-Bissau | Sicherheitslage in Guinea-Bissau: Guinea-Bissau befindet sich in einer Transitionsphase – am 26. November 2025 hat das Militär die Macht übernommen und die verfassungsmäßige Ordnung außer Kraft gesetzt. | 13.10.2026 |
| Indien (Teilreisewarnung) | Im Innenstadtbereich New Delhis kommt es in letzter Zeit immer wieder zu Großdemonstrationen und Protesten, teilweise auch verbunden mit gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften, sowie zeitweisen Einschränkungen des mobilen Internets und des Verkehrs. | 14.10.2026 |
| Indonesien | Vor allem auf den Inseln Sumatra, Kalimantan (Borneo) und Papua, aber auch anderen Teilen Indonesiens kommt es aktuell zu großflächigen Waldbränden, die in den betroffenen Gebieten eine gesundheitsschädliche Luftbelastung verursachen. | 15.10.2026 |
| Irak (Reisewarnung) | Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; es kommt trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung wieder vermehrt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. | 13.10.2026 |
| Iran (Reisewarnung) | Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen. Die Unterstützungsmöglichkeiten für deutsche Staatsangehörige in Iran durch die Deutsche Botschaft Teheran sind derzeit äußerst eingeschränkt. Sicherheitslage in Iran: Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran. EU-Sanktionen: Seit Oktober 2024 sind EU-Sanktionen gegen die iranischen Fluglinien Iran Air, Mahan Air und Saha Airlines in Kraft. Bestehende Flugverbindungen in die EU wurden unmittelbar nach Veröffentlichung der Entscheidung eingestellt. |
13.10.2026 |
| Jemen (Reisewarnung) | Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert. Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in der Region ist weiterhin volatil; auch nach der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung kam es weiter zu militärischen Angriffen gegen Ziele in der Region. |
13.10.2026 |
| Jordanien | Sicherheitslage Jordanien: Die Sicherheitslage in der Region bleibt volatil; es kann, trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung, weiterhin zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region, u. a. gegen Militärstützpunkte in Jordanien, kommen. | 13.10.2026 |
| Kenia (Teilreisewarnung) | Kenianische Reisekrankenversicherung bei eTA-Beantragung: Seit Anfang Oktober 2026 ist bei Beantragung der elektronischen Einreisegenehmigung „eTA“ eine kostenpflichtige kenianische Reisekrankenversicherung abzuschließen. Ebolafieber: Am 15. Mai 2026 wurde in der Demokratischen Republik Kongo ein Ebolafieber-Ausbruch mit dem Bundibugyo-Ebolavirus gemeldet. El Niño Phänomen: Aufgrund des Wetterphänomens El Niño wird für Kenia für die Monate Oktober bis Dezember eine stärkere Regensaison vorhergesagt. |
19.10.2026 |
| Litauen | Luftraumverletzungen durch Drohnen: In jüngster Vergangenheit kam es mehrfach zu Warnmeldungen der litauischen Behörden wegen Einflügen von wahrscheinlich durch elektronische Störmaßnahmen abgelenkten Drohnen in ihren Luftraum. Störungen des Flugverkehrs nach Vilnius: Im litauischen Luftraum kann es gelegentlich, vor allem in den Abend- und Nachtstunden, zu Störungen des Flugverkehrs durch einfliegende Schmuggelballons kommen. Litauisch-belarussische Grenze: Seit dem 20. November 2025 sind Grenzübertritte zwischen Litauen und Belarus an den Grenzübergängen Medininkai-Kamenny Log und Šalčininkai-Benyakoni wieder in beide Richtungen möglich. |
13.10.2026 |
| Malaysia | Luftverschmutzung: Derzeit kommt es in Malaysia sowohl auf der Halbinsel als auch auf Borneo zu anhaltender, grenzüberschreitender Luftverschmutzung („Haze“), die insbesondere auf Wald- und landwirtschaftliche Brände in der Region zurückzuführen ist. | 16.10.2026 |
| Malediven | Das Büro des Honorarkonsuls in den Malediven ist bis auf Weiteres geschlossen. | 13.10.2026 |
| Mauritius | Sicherheitslage: Nach gewaltsamen Ausschreitungen mit Straßenblockaden, Brandstiftungen, Plünderungen und Sachbeschädigungen in mehreren Regionen der Hauptinsel Mauritius hat sich die Lage wieder beruhigt. All in One Travel Form: Flugreisende nach Mauritius müssen aufgrund der Ebola-Ausbrüche in Ostafrika das Formular „All in One Travel Form“ online ausfüllen oder in Papierform vor dem Boarding am Gate abgeben. |
19.10.2026 |
| Mosambik (Teilreisewarnung) | In Mosambik ist die Lage nach den schweren Überschwemmungen der letzten Monate weiterhin kritisch. Es wird zur besonderen Vorsicht bei Reisen innerhalb Mosambiks geraten. | 13.10.2026 |
| Nepal | Nach der verheerenden Sturzflut vom 26. August 2026 im Langtang-Grenzgebiet zu Tibet, haben die nepalesischen Behörden die Such- und Hilfsmaßnahmen im Rasuwa-Distrikt Anfang Oktober 2026 eingestellt. | 19.10.2026 |
| Pakistan (Teilreisewarnung) | Proteste in Azad Jammu and Kashmir (AJK): Im pakistanisch verwalteten Teil Kaschmirs (Azad Jammu and Kashmir, AJK) kommt es aktuell zu Protesten mit teilweise gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Protestierenden, bei denen mehrere Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen: Aktuell werden Großdemonstrationen in Islamabad erwartet bzw. sind auch in anderen größeren Städten (u.a. in Rawalpindi und Peschawar) nicht auszuschließen. |
13.10.2026 |
| Panama | Am 9. Oktober 2026 kam es mit Epizentrum auf der Halbinsel Azuero (ca. 200 km südwestlich von Panama-Stadt) zu einem starken Erdbeben und zahlreichen Nachbeben. | 13.10.2026 |
| Peru | Verkehrsbehinderungen durch Starkregen: Aufgrund starker Regenfälle kommt es derzeit insbesondere auf den Straßen entlang der Pazifikküste (Panamericana) zu Behinderungen im Reiseverkehr. Sicherheitslage: Nach dem zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen in Peru am 7. Juni 2026 dauert die Auszählung der Stimmen weiter an; Protestaktionen und Demonstrationen verschiedener Interessengruppen sind jederzeit möglich. |
13.10.2026 |
| Portugal | Waldbrände: Die portugiesische Regierung hat aufgrund des Ausbruchs mehrerer Waldbrände im Zentrum und Norden des Landes sowie ungewöhnlich hoher Temperaturen die Waldbrand-Alarmstufe für das gesamte portugiesische Festland ausgerufen (gilt nicht für Madeira und die Azoren). | 13.10.2026 |
| Rumänien | Luftraumverletzungen durch Drohnen: In jüngster Vergangenheit kam es mehrfach zu Warnmeldungen der rumänischen Behörden wegen Einflügen von Drohnen in den rumänischen Luftraum. | 13.10.2026 |
| Russische Föderation (Reisewarnung) | In der Russischen Föderation ist mit erheblicher Gefährdung durch Drohnen bzw. Drohnen-Trümmerteile zu rechnen. Für deutsche Staatsangehörige und deutsch-russische Doppelstaater besteht die Gefahr willkürlicher Festnahmen. Sicherheitslage: Teile Russlands und das Stadtgebiet Moskau sind vermehrt Ziel von Drohnenangriffen. Das Stadtgebiet und die weitere Umgebung von Moskau, die Umgebung von St. Petersburg sowie die Leningrader Oblast und andere Orte in Russland sind vermehrt Ziel von massiven Drohnenangriffen. Beschränkungen des Internets und der Nutzung sozialer Medien und Kommunikationsdienste: Aktuell kommt es regelmäßig zu Internetsperren, -shutdowns und Geschwindigkeitsdrosselungen, die meist auf einzelne Städte, Stadtteile (auch Moskaus und St. Petersburgs) bzw. Regionen begrenzt bleiben. |
13.10.2026 |
| Saudi-Arabien (Reisewarnung) | Derzeit kommt es im Rahmen der intensivierten militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Huthi bzw. mit diesen verbündeten Kräften und Saudi-Arabien weiterhin in mehreren Teilen Saudi-Arabiens zu Luftschlägen, bei denen die Flughäfen und Ölanlagen im Fokus stehen. Sicherheitslage in der Region: Seit Anfang September 2026 kommt es im Rahmen der militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Huthi bzw. den mit diesen verbündeten Kräften und Saudi-Arabien insbesondere in den Provinzen Riad, Asir, Dschazan, Medina, Mekka, Nadschran und der Ostprovinz immer wieder zu Drohnen- und Raketenangriffen, die bereits Tote und Verletzte gefordert haben. |
19.10.2026 |
| Serbien | Am 25. Oktober 2026 finden in Serbien vorgezogene Parlamentswahlen statt. Im Vorfeld der Wahlen, am Wahltag sowie in den Tagen nach der Wahl kann es zu Demonstrationen und politischen Demonstrationen kommen, insbesondere im Zentrum Belgrads. | 14.10.2026 |
| Spanien | Warnung vor Überschwemmungen: Für den 19. und 20. Oktober sind für folgende Regionen starke Regenfälle vorhergesagt: in der Region Valencia (Region „Litoral Sur de Valencia“ sowie „Litoral Norte de Alicante“), auf den Balearen und in den Gebirgsketten von Andalusien und Katalonien. Streik am Flughafen Barcelona-El Prat: Das Personal von Groundforce streikt seit dem 4. August 2026 in den Bereichen Bodenabfertigung, Check-in und Passagierabfertigung, sowie Flugkoordination. Lage an den Grenzübergängen Spaniens nach Marokko bzw. Marokkos nach Spanien: Aktuell kommt es immer noch zu verstärkten Grenzkontrollen in Ceuta und Melilla zwischen Spanien und Marokko. Dies führt zu langen Wartezeiten. |
19.10.2026 |
| Syrien (Reisewarnung) | Die Deutsche Botschaft Damaskus ist für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen. In akuten Notfällen kann deutschen Staatsangehörigen in Syrien daher nur äußerst eingeschränkte konsularische Hilfe geleistet werden. Sicherheitslage in Damaskus: Seit Mai 2026 kommt es auch im Zentrum von Damaskus immer wieder zu Sicherheitsvorfällen, insbesondere zu Anschlägen mit Sprengsätzen, die Tote und Verletzte fordern. Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; auch nach der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung kam es wieder zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. |
13.10.2026 |
| Tadschikistan | In Zusammenhang mit dem 35. Jubiläum der Unabhängigkeit Tadschikistans am 9. September 2026 werden voraussichtlich Einreisebeschränkungen für ausländische Staatsangehörige verhängt werden, vor allem bei Einreise auf dem Landweg. | 13.10.2026 |
| Thailand (Teilreisewarnung) | Überschwemmungen und Erdrutsche: Infolge der Starkregenfälle der letzten Septemberwoche ist es insbesondere in Zentral- und Ostthailand einschließlich des Großraums Bangkok zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Verkehrsbehinderungen gekommen. Reduzierung der visumsfreien Aufenthaltsdauer: Bei visumsfreien Einreisen für touristische Aufenthalte wird von den zuständigen thailändischen Behörden seit dem 15. September 2026 eine Aufenthaltsdauer von maximal 30 Tagen gewährt. Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kambodscha: Im Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha kam es seit Juli 2025 zu militärischen Auseinandersetzungen mit Toten und Verletzten. |
13.10.2026 |
| Türkei | Starkregen: In Istanbul ist aufgrund einer extremen Wetterlage mit Überschwemmungen, Straßensperrungen und dem Ausfall von Verkehrsmitteln des öffentlichen Nahverkehrs zu rechnen. LGBTIQ: Am 12. und 13. September 2026 wurden in fünfzehn türkischen Provinzen (darunter Izmir, Aydin, Ankara, Mersin und Istanbul) Razzien in verschiedenen Lokalitäten, Privatwohnungen sowie Vereinen der türkischen LGBTIQ-Community durchgeführt. Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in den Ländern um den Persischen Golf ist volatil; es kommt trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung wieder vermehrt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. |
15.10.2026 |
| Venezuela (Teilreisewarnung) | Schwere Erdbeben: Nach den schweren Erdbeben vom 24. Juni 2026 kann es in Caracas, La Guaira und anderen Städten aufgrund erheblicher Schäden an Gebäuden und weiterer Infrastruktur (Telefonnetz, Strom- und Gasversorgung) weiterhin zu Einschränkungen kommen. Sicherheitslage: Seit den Luftschlägen US-amerikanischer Streitkräfte in der Hauptstadt Caracas und weiteren Landesteilen im Januar 2026 hat sich die Sicherheitslage in Venezuela weitgehend stabilisiert. Festnahmen: In der Vergangenheit kam es bei der Einreise nach sowie der Ausreise aus Venezuela oftmals zu langwierigen Personenkontrollen und Befragungen von Ausländern. |
13.10.2026 |
| Vereinigtes Königreich | Einreise/Elektronische Reisegenehmigung (ETA): Für die Einreise in das Vereinigte Königreich (außer nach Gibraltar) ist grundsätzlich ein Reisepass notwendig. Die Einreise mit Personalausweis ist nicht möglich. Schülersammellisten: Ab dem 1. August 2026 gelten für Klassenreisen deutscher Schulen nach Großbritannien neue Regeln. |
13.10.2026 |
| Äthiopien (Teilreisewarnung) | Die Deutsche Botschaft Addis Abeba hat außerhalb der Hauptstadt Addis Abeba nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten der konsularischen Hilfeleistung. Aktuelle militärische Auseinandersetzungen: Am 22. September 2026 brachen im Regionalstaat Tigray sowie in angrenzenden Gebieten in den Regionalstaaten Amhara und Afar schwere Kampfhandlungen aus. Sicherheitslage: Die Lage im Norden Äthiopiens bleibt geprägt von Kampfhandlungen, insb. in den Regionalstaaten Tigray und Amhara sowie den angrenzenden Gebieten. |
13.10.2026 |
Weitere überarbeitete Abschnitte
In diesen Ländern hat das Auswärtige Amt einzelne Abschnitte inhaltlich überarbeitet. Wenn du dorthin reist, lies genau diese Abschnitte im Original nach:
- Andorra: Reiseinfos: Rechtliche Besonderheiten
- Angola: Sicherheit: Innenpolitische Lage; Reiseinfos: Infrastruktur/Verkehr; Geld/Kreditkarten; Einreise und Zoll: Einfuhrbestimmungen
- Antigua und Barbuda: Reiseinfos: LGBTIQ; Rechtliche Besonderheiten
- Aserbaidschan: Sicherheit: Sicherheitshinweis; Einreise und Zoll: Anmerkungen; Visum
- Bangladesch: Einreise und Zoll: Elektronische Einreise- und Ausreisekarten
- Belarus: Einreise und Zoll: Doppelstaater
- Benin: Einreise und Zoll: Reisedokumente (Anmerkungen); Visum; Gesundheit: Impfschutz
- Bulgarien: Sicherheit: Innenpolitische Lage; Reiseinfos: Grenzkontrollen; Infrastruktur/Verkehr; Geld/Kreditkarten
- Cabo Verde: Reiseinfos: Zuständige Auslandsvertretung/Pass; Einreise und Zoll: Anmerkungen
- Costa Rica: Gesundheit: Aktuelles
- Côte d'Ivoire: Sicherheit: Innenpolitische Lage; Gesundheit: Impfschutz
- Dominica: Reiseinfos: Zuständige Auslandsvertretung; Einreise und Zoll: Anmerkungen
- Dschibuti: Sicherheit: Terrorismus; Innenpolitische Lage
- Dänemark: Sicherheit: Kriminalität; Natur und Klima; Reiseinfos: Färöer; Grönland; Rechtliche Besonderheiten; Geld/Kreditkarten; Einreise und Zoll: Anmerkungen
- Gambia: Sicherheit: Innenpolitische Lage
- Ghana: Gesundheit: Aktuelles
- Grenada: Reiseinfos: Rechtliche Besonderheiten; Einreise und Zoll: Anmerkungen
- Hongkong*: Sicherheit: Überwachung und Cybersicherheit; Reiseinfos: Infrastruktur/Verkehr; Rechtliche Besonderheiten; Einreise und Zoll: Einfuhrbestimmungen
- Israel: Einreise und Zoll: Visum
- Jamaika: Sicherheit: Kriminalität
- Kasachstan: Sicherheit: Terrorismus; Reiseinfos: Infrastruktur/Verkehr; LGBTIQ; Rechtliche Besonderheiten; Einreise und Zoll: Reisedokumente (Anmerkungen); Visum/ETA; Elektronische Kommunikationsmittel
- Kuba: Sicherheit: Kriminalität; Reiseinfos: Energiekrise und Einschränkungen der Infrastruktur; Geld/Kreditkarten; Einreise und Zoll: Visum
- Laos: Sicherheit: Kriminalität; Reiseinfos: Infrastruktur/Verkehr; Rechtliche Besonderheiten; Abschnitt Gesundheit
- Libanon: Sicherheit: Finanz- und Wirtschaftskrise/Versorgungsengpässe
- Libyen: Sicherheit: Sicherheitshinweis, Innenpolitische Lage; Infrastruktur/Verkehr
- Madagaskar: Sicherheit: Russisches „Afrika-Korps“; Reiseinfos: Rechtliche Besonderheiten
- Malawi: Einreise und Zoll: Ein-/Ausfuhrbestimmungen
- Malta: Reiseinfos: Rechtliche Besonderheiten
- Mongolei: Einreise und Zoll: Einfuhrbestimmungen
- Namibia: Reiseinfos: Infrastruktur/Verkehr
- Naoero: Natur und Klima
- Nicaragua: Gesundheit: Aktuelles
- Niger: Sicherheit: Sicherheitslage in Niamey; Sicherheit: Terrorismus/Sicherheitslage; Innenpolitische Lage
- Nigeria: Sicherheit: Teilreisewarnung; Innenpolitische Lage; Kriminalität
- Niue: Erstveröffentlichung
- Norwegen: Einreise und Zoll: Ein- und Ausfuhrbestimmungen
- Palästinensische Gebiete*: Einreise und Zoll: Visum
- Papua-Neuguinea: Natur und Klima
- Paraguay: Sicherheit: Sicherheitshinweis; Innenpolitische Lage; Kriminalität; Reiseinfos: Immobiliengeschäfte; Einreise und Zoll: Ein- und Ausreise auf dem Landweg; Einreise aus und Weiterreise nach Brasilien, Bolivien, Französisch-Guyana, etc.
- Philippinen: Sicherheit: Innenpolitische Lage; Kriminalität
- Republik Kongo: Sicherheit: Innenpolitische Lage; Kriminalität
- Republik Moldau: Reiseinfos: Kommunikation; Rechtliche Besonderheiten
- Ruanda: Sicherheit: Innenpolitische Lage
- Salomonen: Natur und Klima
- Schweden: Sicherheit: Terrorismus; Kriminalität; Reiseinfos: Rechtliche Besonderheiten
- Sierra Leone: Einreise und Zoll: Anmerkungen; Visum
- Slowenien: Sicherheit: Terrorismus
- Sri Lanka: Gesundheit: Aktuelles
- St. Kitts und Nevis: Sicherheit: Innenpolitische Lage; Natur und Klima; Reiseinfos: Zuständige Auslandsvertretung; Einreise und Zoll: Anmerkungen; Visum; Gesundheit: Impfschutz
- St. Lucia: Sicherheit: Innenpolitische Lage; Kriminalität; Einreise und Zoll: Anmerkungen
- Südafrika: Sicherheit: Kriminalität; Kapstadt und Garden Route
- Taiwan*: Einreise und Zoll: Taiwan Arrival Card
- Tansania: Einreise und Zoll: Verpflichtende Versicherung bei Einreise nach Tansania ab dem 1. Oktober 2026; Verpflichtende Versicherung bei Einreise nach Sansibar
- Trinidad und Tobago: Sicherheit: Kriminalität
- Tschad: Sicherheit: Terrorismus, Innenpolitische Lage
- Turkmenistan: Sicherheit: Innenpolitische Lage, Kriminalität; Reiseinfos: Infrastruktur/Verkehr; Weiterreise in die Nachbarländer Turkmenistans; Einreise und Zoll: Einfuhrbestimmungen
- Ukraine: Sicherheit: Kriminalität; Reiseinfos: Infrastruktur/Verkehr
- Uruguay: Sicherheit: Kriminalität; Natur und Klima; Reiseinfos: Infrastruktur/Verkehr
- Usbekistan: Reiseinfos: Geld/Kreditkarten; Einreise und Zoll: Einfuhrbestimmungen; Gesundheit: Impfschutz
- Vanuatu: Natur und Klima
- Vereinigte Arabische Emirate: Gesundheit: Reiseimpfungen
- Zentralafrikanische Republik: Gesundheit
- Zypern: Gesundheit: Aktuelles
- Ägypten: Reiseinfos: Rechtliche Besonderheiten; Einreise und Zoll: Visum
- Äquatorialguinea: Reiseinfos: Infrastruktur/Verkehr; Einreise und Zoll: Visum
Länder mit Reisewarnung (19)
Vor Reisen in diese Länder warnt das Auswärtige Amt.
| Land | Hinweis des Auswärtigen Amts | Stand |
|---|---|---|
| Afghanistan | Vor Reisen nach Afghanistan wird gewarnt. Aktuell: Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen |
13.10.2026 |
| Belarus | Vor Reisen nach Belarus wird gewarnt. Von Reisen in die Russische Föderation wird abgeraten. Vor Reisen nach Südrussland in die Grenzregionen zur Ukraine wird gewarnt. Aktuell: Grenzschließungen und Einschränkungen im Zahlungsverkehr |
13.10.2026 |
| Haiti | Vor Reisen nach Haiti wird gewarnt. Von Reisen auf dem Landweg wird dringend abgeraten. Aktuell: Ausnahmezustand, Gefechte und Ganggewalt |
13.10.2026 |
| Irak | Vor Reisen nach Irak wird gewarnt. Aktuell: Sicherheitslage in der Region |
13.10.2026 |
| Iran | Vor Reisen nach Iran wird gewarnt. Von Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und in die Straße von Hormuz wird dringend abgeraten. Von der Nutzung von „Visa on arrival“ wird dringend abgeraten. Aktuell: Sicherheitslage in Iran, EU-Sanktionen |
13.10.2026 |
| Jemen | Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra – wird gewarnt. Aktuell: Sicherheitslage in der Region |
13.10.2026 |
| Libyen | Vor Reisen nach Libyen wird gewarnt. | 13.10.2026 |
| Mali | Vor Reisen nach Mali wird gewarnt. Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind. Vermeiden Sie Fahrten im Land, insbesondere von Fahrten in Überlandbussen wird dringend abgeraten. Aktuell: Sicherheitslage in Mali, Terrorbedrohung |
13.10.2026 |
| Myanmar | Vor Reisen nach Myanmar wird gewarnt. Es wird dringend davon abgeraten, unter Angabe eines falschen Aufenthaltsgrunds einzureisen; dies kann zur Ausweisung sowie zu hohen Geld- und teilweise Haftstrafen führen. Aktuell: Anhaltender Bürgerkrieg, Wehrpflicht |
13.10.2026 |
| Niger | Vor Reisen nach Niger wird gewarnt. Vor Reisen auf dem Landweg wird gewarnt; führen Sie unabdingbare Inlandsreisen nach Möglichkeit mit dem Flugzeug durch. Aktuell: Sicherheitslage in Niamey |
13.10.2026 |
| Palästinensische Gebiete* | Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ost-Jerusalem) wird gewarnt. Von Reisen in das Gebiet um den Gazastreifen (sogenannter „Gaza-Envelope“) sowie in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird dringend abgeraten. Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ost-Jerusalem wird abgeraten. Aktuell: Sicherheitslage, Ausreisemöglichkeiten |
13.10.2026 |
| Russische Föderation | Vor Reisen in die Russische Föderation wird gewarnt. Vor Reisen auf die Halbinsel Krim wird gewarnt. Vor Reisen nach Belarus wird gewarnt. Aktuell: Sicherheitslage, Beschränkungen des Internets und der Nutzung sozialer Medien und Kommunikationsdienste |
13.10.2026 |
| Saudi-Arabien | Vor Reisen nach Saudi-Arabien wird gewarnt. Vor der Nutzung des Internationalen Flughafens Riad wird gewarnt. Aktuell: Sicherheitslage in der Region |
19.10.2026 |
| Somalia | Vor Reisen nach Somalia sowie in die Gewässer vor Somalia wird gewarnt. | 13.10.2026 |
| Sudan | Vor Reisen nach Sudan wird gewarnt. Aktuell: Bewaffnete Auseinandersetzungen |
13.10.2026 |
| Syrien | Vor Reisen nach Syrien wird gewarnt. Aktuell: Sicherheitslage in Damaskus, Sicherheitslage in der Region |
13.10.2026 |
| Südsudan | Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt. Aktuell: Ebolafieber, Anhaltende Spannungen in Südsudan |
13.10.2026 |
| Ukraine | Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Aktuell: Kampfhandlungen |
13.10.2026 |
| Zentralafrikanische Republik | Vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik wird gewarnt. Aktuell: Kampfhandlungen |
13.10.2026 |
Länder mit Teilreisewarnung (27)
Hier gilt die Warnung für bestimmte Regionen. Welche das sind, steht in der Tabelle.
| Land | Wo gewarnt oder abgeraten wird | Stand |
|---|---|---|
| Algerien | Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Tunesien (Wilaya Tebessa und südlich davon), Libyen, Niger, Mali, Mauretanien und zur Westsahara wird gewarnt. Von touristischen Reisen in die sonstigen algerischen Saharagebiete, in die unmittelbare Grenzregion mit Marokko, in die Grenzregion mit Tunesien (nördlich des Wilaya Tebessa) und außerhalb der Bezirke der größeren Städte im nördlichen Landesteil, in ländliche Gebiete und Bergregionen, sofern nicht von Polizeischutz begleitet, wird abgeraten. Aktuell: Waldbrände |
13.10.2026 |
| Armenien | Vor Reisen in die folgenden Provinzen und Gebiete bzw. der Nutzung der genannten Straßen im Grenzgebiet zu Aserbaidschan wird gewarnt: Gegharkunik/Tavush: Straßen M11 östlich von Vardenis, sowie die Straßen M14, H30, H37, H38; Nationalstraße M16 nördlich von Idschewan (Ijevan) und alle Gebiete östlich dieser Linie; Ararat: Straße M2 zwischen Jeraskh und Karki; Vayots Dzor: Gebiete nördlich von Jermuk bis zur Grenze zu Aserbaidschan; Syunik: alle Gebiete östlich von Goris; südlich von Goris die Straße E117/M2 zwischen Vorota und Karmrakar; Gebiete östlich von Sjunik sowie die Straße M17 südlich von Kapan bis Shanidzor (Grenze zu Iran). | 13.10.2026 |
| Aserbaidschan | Vor Reisen in die Region Karabach und das gesamte Grenzgebiet zu Armenien (im Süden beginnend mit dem Fluss Araz/Dreiländereck Aserbaidschan/Iran/Armenien bis hin zum Dreiländereck Aserbaidschan/Georgien/Armenien im Norden) wird gewarnt. Aktuell: Bahnverbindung Baku/Tiflis – Ein-/Ausreise auf dem Landweg |
15.10.2026 |
| Benin | Vor Reisen in das Grenzgebiet (50 km zum Grenzverlauf) in den Departements Atakora und Alibori wird gewarnt. | 13.10.2026 |
| Burkina Faso | Vor Reisen nach Burkina Faso – mit Ausnahme von Ouagadougou und Bobo-Dioulasso – wird gewarnt. Von der Nutzung der Straßenverbindung N1 zwischen Ouagadougou und Bobo-Dioulasso wird dringend abgeraten. Von der Beantragung eines „Visa on Arrival“ wird abgeraten. |
13.10.2026 |
| Côte d'Ivoire | Vor Reisen in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna, wird gewarnt. Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Mali und Burkina Faso wird abgeraten. |
13.10.2026 |
| Demokratische Republik Kongo | Vor Reisen in die folgenden Provinzen und Gebiete wird gewarnt: Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Lomami, Maniema, Mongala, Tanganyika, Tshopo, Nord-Ubangi, Süd-Ubangi, Bas-Uélé, Haut-Uélé sowie den nördlichen Teil der Provinz Haut-Katanga (insbesondere das Gebiet des Nationalparks Upemba). Von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten. Aktuell: Ebolafieber, Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23 |
16.10.2026 |
| Eritrea | Vor Reisen in die Grenzgebiete zu den Nachbarstaaten wird gewarnt. Von Reisen in alle anderen Gebiete Eritreas wird abgeraten. Aktuell: Spannungen mit Äthiopien, Schifffahrt in den Territorialgewässern Eritreas |
16.10.2026 |
| Ghana | Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Burkina Faso und Togo in den Regionen Upper West, Upper East und North East und in die Städte Bawku, Garu, Zebilla, Tempane, Nalerigu, Walewale und deren Umgebung, wird gewarnt. Von Reisen in die nördlichen Grenzgebiete zu Côte d’Ivoire in den Regionen Savannah und Bono wird abgeraten. Aktuell: Gewalttätige Auseinandersetzungen, LGBTIQ |
13.10.2026 |
| Indien | Vor Reisen nach Jammu und Kaschmir wird gewarnt. Von Reisen nach Manipur wird dringend abgeraten. Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Pakistan wird abgeraten. Im Innenstadtbereich New Delhis kommt es in letzter Zeit immer wieder zu Großdemonstrationen und Protesten, teilweise auch verbunden mit gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften, sowie zeitweisen Einschränkungen des mobilen Internets und des Verkehrs. |
14.10.2026 |
| Japan | Vor Aufenthalten in von der japanischen Regierung ausgewiesenen evakuierten Gebieten um das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi I im Nordosten der Insel Honshu wird gewarnt. | 13.10.2026 |
| Kambodscha | Vor Reisen in das Grenzgebiet (20 km zum Grenzverlauf) zu Thailand wird gewarnt. Von Fahrten mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad wird aus Gründen der Verkehrssicherheit abgeraten. Aktuell: Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand |
13.10.2026 |
| Kamerun | Von Reisen in die Regionen Adamaoua und Nord wird abgeraten. Von ihrer Nutzung wird dringend abgeraten. |
13.10.2026 |
| Kenia | Vor Reisen in die Countys Mandera, Wajir, Garissa und Lamu im Osten Kenias, mit Ausnahme von Lamu Island und Manda Island, wird gewarnt. Von Reisen in die Countys Baringo, West Pokot und Turkana der North-Rift-Region und in den Norden des Countys Tana River, einschließlich der Fernstraße A3 im County Tana River, wird dringend abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen nach Lamu Island und Manda Island wird abgeraten. Aktuell: Kenianische Reisekrankenversicherung bei eTA-Beantragung, Ebolafieber, El Niño Phänomen |
19.10.2026 |
| Kolumbien | Vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela der Departamentos Norte de Santander und Cesar wird gewarnt. Von Reisen in die nachfolgenden Departamentos bzw. Gebiete wird dringend abgeraten: Sämtliche Gebiete des Departamentos Norte de Santander (inklusive der Hauptstraßen zwischen Cúcuta und Ocaña sowie Cúcuta und Tibú), die nicht bereits von der Teilreisewarnung umfasst sind; Arauca; Vichada; Guainía; Guaviare (mit Ausnahme der Hauptstadt San José del Guaviare); Caquetá; Östliche und südliche Teile von Meta (mit Ausnahme der Tourismusregion Caño Cristales); Putumayo; Nariño (mit Ausnahme der Hauptstadt Pasto und des Grenzübergang Ipiales); Huila; Süden von Tolima, insbesondere die Gemeinden Ataco, Chaparral, Planadas und Rioblanco; Cauca (einschließlich der Panamericana); Valle del Cauca (einschließlich Buenaventura sowie insbesondere der Gemeinden Jamundí und Palmira, mit Ausnahme der Hauptstadt Cali bei Anreise per Flugzeug); Chocó (außer Bahía Solano und dem Küstenstreifen zwischen Nationalpark Utría und Punta Arusi); Ländliche Regionen im Norden von Antioquia; Süd-Córdoba; Süd-Bolívar; Unmittelbare Grenzgebiete zu Venezuela in anderen Departamentos bzw. Gebieten. Aktuell: Waldbrände |
13.10.2026 |
| Libanon | Vor Reisen in den Süden Libanons (alle Gebiete südlich der Küstenortschaft Jiyeh), die Bekaa-Ebene, das Gouvernorat Baalbek-Hermel, das Grenzgebiet zu Syrien, alle palästinensischen Flüchtlingslager sowie die südlichen Vororte von Beirut (siehe Sicherheit) wird gewarnt. Von Reisen in andere Landesteile Libanons wird dringend abgeraten. Aktuell: Sicherheitslage |
13.10.2026 |
| Mauretanien | Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Algerien und Mali wird gewarnt. Vor Versuchen, über das unmittelbare Grenzgebiet Algeriens oder Malis ein- oder auszureisen, wird gewarnt. Von einer Einreise und Ausreise auf dem Landweg durch die Westsahara wird grundsätzlich abgeraten. Aktuell: Auswirkungen der Krise im Nahen und Mittleren Osten |
13.10.2026 |
| Mosambik | In Mosambik ist die Lage nach den schweren Überschwemmungen der letzten Monate weiterhin kritisch. Es wird zur besonderen Vorsicht bei Reisen innerhalb Mosambiks geraten. | 13.10.2026 |
| Nigeria | Vor Reisen in die folgenden Bundesstaaten und Regionen wird gewarnt: die Bundesstaaten Bauchi, Borno, Gombe, Jigawa, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Kwara, Niger, Plateau, Sokoto, Yobe und Zamfara; den Bundesstaat Oyo (mit Ausnahme des Großraums Ibadan ); den nördlichen Teil des Bundesstaats Adamawa (nördlich des Benue-Flusses); den östlichen Teil des Bundesstaats Nassarawa sowie das Grenzgebiet zu Kamerun. Von Reisen in die Küstengewässer von Nigeria (Golf von Guinea, Nigerdelta, Bucht von Benin und Bucht von Bonny) sowie die folgenden Bundesstaaten und Regionen wird dringend abgeraten: die Bundestaaten Abia, Benue, Ekiti, Kogi und Taraba sowie den südlichen Teil des Bundesstaats Adamawa (südlich des Benue-Flusses). Von nicht notwendigen Reisen in alle ausgenommenen und nicht genannten Gebiete Nigerias – mit Ausnahme der Städte Abuja und Lagos sowie des Großraums Ibadan – wird abgeraten. |
13.10.2026 |
| Pakistan | Vor Reisen in die folgenden Regionen und Gebiete wird gewarnt:. Von Reisen in den pakistanisch verwalteten Teil Kaschmirs (Azad Jammu and Kashmir, AJK), für den keine Teilreisewarnung gilt, wird derzeit abgeraten. Vor Reisen in diese Regionen wird gewarnt. Aktuell: Proteste in Azad Jammu and Kashmir (AJK), Sicherheitslage/Militärische Auseinandersetzungen |
13.10.2026 |
| Philippinen | Vor Reisen in folgende Regionen oder Gebiete wird gewarnt: Zamboanga Peninsula (Region IX); Provinzen Misamis Occidental und Lanao del Norte der Region X; Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao (BARMM); Soccsksargen (Region XII); alle Inseln des Sulu-Archipels sowie das dazwischenliegende Seegebiet. Von nicht erforderlichen Reisen in andere Regionen von Mindanao und in der Mindanao-See wird abgeraten, mit Ausnahme von Davao City sowie der Inseln Camiguin, Dinagat und Siargao. Aktuell: Vulkanische Aktivität |
13.10.2026 |
| Thailand | Vor Reisen in das Grenzgebiet (20 km zum Grenzverlauf) zu Kambodscha wird gewarnt. Von Reisen in die Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla (Bezirke Chana, Na Thawi, Thepha und Saba Yoi) im Süden Thailands wird dringend abgeraten. Vor Erwerb, Besitz, Konsum, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art (auch Marihuana, Ecstasy und anderer Amphetamine) wird dringend gewarnt. Aktuell: Überschwemmungen und Erdrutsche, Reduzierung der visumsfreien Aufenthaltsdauer, Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kambodscha |
13.10.2026 |
| Togo | 13.10.2026 | |
| Tschad | Vor Reisen in folgende Regionen bzw. Gebiete wird gewarnt: in die Region des Tschadsees, einschließlich der Provinz Lac; in die Grenzgebiete zu Nigeria, Kamerun, Niger sowie zur Zentralafrikanischen Republik; in die Provinzen Borkou sowie Tibesti (BET), Ennedi-Ouest und Ennedi-Est an der Grenze zu Libyen und in die Region des Ost-Tschad (Provinzen Ennedi-Est, Wadi Fira, Quaddai und Sila) an der Grenze zum Sudan. Von nicht notwendigen Reisen in alle anderen Regionen und Provinzen Tschads, einschließlich der Hauptstadt N’Djamena, wird abgeraten. |
13.10.2026 |
| Venezuela | Vor Reisen in die Bundesstaaten an der Grenze zu Kolumbien (mit Ausnahme der Stadt Maracaibo), Brasilien und Guayana wird gewarnt. Von Reisen in die anderen Landesteile Venezuelas wird derzeit abgeraten. Aktuell: Schwere Erdbeben, Sicherheitslage, Festnahmen |
13.10.2026 |
| Ägypten | Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel, das ägyptisch-israelische Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und entlegene Gebiete der Sahara wird gewarnt. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel, das Gouvernorat Nordsinai (inklusive Grenzgebiet zum Gazastreifen) sowie das ägyptisch-israelische Grenzgebiet – mit Ausnahme des unmittelbaren Küstenabschnitts und des Grenzortes Taba – wird gewarnt. Vor Reisen in entlegene Gebiete der Sahara einschließlich der Grenzgebiete zu Libyen und Sudan wird gewarnt. Aktuell: Sicherheitslage |
13.10.2026 |
| Äthiopien | Vor Reisen in die folgenden Regionen und Gebiete wird gewarnt: die Regionalstaaten Tigray, Amhara, Benishangul-Gumuz, Gambela und Somali sowie die an den Regionalstaat Tigray angrenzenden Zonen Kilbet Rasu und Fanti Rasu des Regionalstaates Afar; das Grenzgebiet zu Eritrea, Südsudan, Sudan und Kenia (ca. 10 km zum Grenzverlauf); alle Zonen westlich von Addis Abeba des Regionalstaates Oromia (einschließlich der Zonen West Shewa, South West Shewa und North Shewa), sowie die Zone Arsi des Regionalstaates Oromia. Von Reisen in die um die Regionalhauptstadt Semera gelegene Zone Awsi des Regionalstaates Afar wird dringend abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen in alle übrigen Gebiete Äthiopiens – inklusive der Zonen der Region Oromia, die nicht von der Teilreisewarnung umfasst sind – , mit Ausnahme der Hauptstadt Addis Abeba, wird abgeraten. Aktuell: Aktuelle militärische Auseinandersetzungen, Sicherheitslage |
13.10.2026 |
Ohne Reisewarnung, aber mit wichtigen Hinweisen (80)
Für diese Länder gibt es keine Reisewarnung. Das Auswärtige Amt rät aber von bestimmten Gebieten ab oder weist auf eine aktuelle Lage hin:
| Land | Was du wissen musst | Stand |
|---|---|---|
| Albanien | Von scheinbaren Schnäppchen (u.a. Mobiltelefone und Luxusgüter wie Damenhandtaschen und Uhren) wird ausdrücklich abgeraten, da es sich um illegale, gestohlene oder gefälschte Ware handeln könnte. Demonstrationen: Die Lage im Land ist volatil. Es kommt derzeit zu täglichen Demonstrationen im Zentrum der Hauptstadt Tirana, die sich inzwischen auf weitere Städte (z.B. Durrës, Shkodra, Vlora und Korça) ausgeweitet haben. |
16.10.2026 |
| Angola | Nach Berichten über versuchte Angriffe auf Überlandbusse (Barrikaden auf der Landstraße und Steinwürfe) wird von der Nutzung der Überlandbusse abgeraten. | 13.10.2026 |
| Argentinien | Von der Weiterreise mit bereits als gestohlen gemeldeten, aber wieder aufgefundenen Reisepässen wird abgeraten, da eine Sachfahndung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Erhöhtes landesweites Sicherheitsniveau: Die argentinische Regierung hat am 28. Februar 2026 das landesweite Sicherheitsniveau auf hoch („alto“) angehoben. Nach Angaben der Behörden steht diese Maßnahme im Zusammenhang mit der aktuellen Lage im Nahen Osten. Waldbrände in Patagonien: Am 30. Januar 2026 wurde wegen großflächiger Waldbrände in Patagonien der Notstand ausgerufen. Betroffen sind insbesondere die Provinzen Chubut, Río Negro, Neuquén und La Pampa. |
13.10.2026 |
| Australien | Bearbeitungsdauer Visaanträge: Derzeit muss insbesondere bei Anträgen für australische Working Holiday Visa mit einer längeren Bearbeitungsdauer gerechnet werden. El Niño: Die australische Wetterbehörde (Bureau of Meteorology) weist auf mögliche Auswirkungen des El-Niño-Phänomens für Australien hin. |
14.10.2026 |
| Bahrain | Von Reisen nach Bahrain wird dringend abgeraten. Vom Fahrradfahren auf öffentlichen Straßen wird abgeraten. Journalisten wird dringend davon abgeraten, mit einem nicht dem Aufenthaltszweck entsprechenden Visum (z.B. touristisches Visum) einzureisen und dennoch einer journalistischen Tätigkeit nachzugehen. Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; auch nach der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung kam es weiter zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. |
13.10.2026 |
| Belgien | Belgische Gewerkschaften haben zu einer nationalen Protestkundgebung am 9. Oktober 2026 aufgerufen. An diesem Tag ist mit starken Einschränkungen des öffentlichen Nahverkehrs zu rechnen. | 13.10.2026 |
| Bolivien | Von Reisen in die Region Chapare im Departamento Cochabamba, einschließlich Villa Tunari und der Routen 4 und 24, die Chapare durchqueren, wird dringend abgeraten. Von Reisen in die Grenzregion zu Brasilien im Departamento Santa Cruz wird abgeraten. Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation wird auch von Überlandfahrten im Pkw bei Dunkelheit abgeraten. Ausnahmezustand: Die bolivianische Regierung hat am 20. Juni 2026 den nationalen Ausnahmezustand ausgerufen, der bis voraussichtlich 17. Dezember 2026 gilt. |
13.10.2026 |
| Bosnien und Herzegowina | Von der Einreise mit einem als gestohlen/verloren gemeldeten und wieder aufgefundenen Reisedokument wird dringend abgeraten. | 13.10.2026 |
| Brasilien | Von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela wird abgeraten. Aufgrund der andauernden Krise in Venezuela und damit verbundener Bandenkriminalität, Schmuggel und Flüchtlingen sowie begrenzter Präsenz von Sicherheitskräften wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet abgeraten. Von jeglichem Kontakt mit Drogen wird nachdrücklich abgeraten. Am 4. Oktober 2026 fanden in ganz Brasilien Wahlen statt – nicht nur der Staatspräsident, auch alle Gouverneure und Vizegouverneure, zahlreiche Senatsabgeordnete sowie sämtliche Sitze der Abgeordnetenkammer und die Abgeordneten der Landesparlamente wurden gewählt. |
14.10.2026 |
| Bulgarien | Von der Ein- bzw. Ausreise mit einem als gestohlen/verloren gemeldeten und wiederaufgefundenen Reisedokument wird abgeraten. | 13.10.2026 |
| Burundi | Von nicht notwendigen Reisen in den nördlichen Teil der neuen Provinz Bujumbura (ehemalige Provinzen Cibitoke und Bubanza sowie Kommunen Mpanda, Bubanza, Bukinanyana, Cibitoke und Mugina) sowie in den nördlichen Bereich des Kibira-Nationalparks, insbesondere nördlich und östlich der RN 10 (Strecke von Rugombo bis Kayanza), wird dringend abgeraten. Sicherheitslage: Seit Mai 2026 ist es immer wieder zu größeren Bränden in Märkten und Geschäftszentren gekommen. Im Fall eines Brandes sollte der betroffene Stadtteil nach Möglichkeit umfahren werden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Ebolafieber: Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. |
13.10.2026 |
| Cabo Verde | In der Vergangenheit wurden mehrere Reisende im Rahmen üblicher Gepäckkontrollen festgenommen und konnten Reisen nicht antreten, da im Handgepäck Gegenstände gefunden wurden, deren Mitnahme nach caboverdischem Recht verboten ist (z.B. “Scheckkartenmesser“/Taschenmesser oder ähnliche spitze Gegenstände mit Klingenlänge ab 6 cm sowie Pfeffer-/Abwehrsprays). | 13.10.2026 |
| China | Visumsfreie Einreise: Bis 31. Dezember 2026 können deutsche Staatsangehörige unter bestimmten Bedingungen visumsfrei für Aufenthalte bis zu 30 Tagen in die Volksrepublik China einreisen. Ausreisesperren: Ausreisesperren gegen in China wohnhafte oder sonst aufhältige Ausländer (auch deutsche Staatsangehörige), können nicht ausgeschlossen werden. |
13.10.2026 |
| Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) | Von Reisen in die Demokratische Volksrepublik Korea wird dringend abgeraten. Von der Einfuhr von Heimtieren wird dringend abgeraten. |
13.10.2026 |
| Dominikanische Republik | Von Reisen auf dem Landweg nach Haiti wird dringend abgeraten. Grenzüberquerungen auf dem Landweg bedürfen der Notifizierung bei den dominikanischen Behörden; von Reisen auf dem Landweg wird dringend abgeraten. |
13.10.2026 |
| Dschibuti | Von nicht erforderlichen Einzelreisen in entlegene Gebiete Dschibutis wie insbesondere die Grenzgebiete zu Eritrea und zu Somalia wird abgeraten. | 13.10.2026 |
| Dänemark | Von Individualreisen außerhalb der größeren Städte wird abgeraten. | 13.10.2026 |
| Ecuador | Von nicht notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien wird, mit Ausnahme des Grenzübergangs Tulcán, abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen nach Esmeraldas (Stadt), Guayaquil südlich der Avenida Portete de Tarquí sowie Durán wird weiterhin abgeraten. Ausnahmezustand: In den Provinzen Bolívar, Cotopaxi, Tungurahua, Chimborazo, Quito/Pichincha, Cuenca/Azuay, Cañar, Orellana, Sucumbios, Pastaza, Guayas, El Oro, Los Rios, Manabí, Santa Elena sowie in den Kantonen La Maña (Cotopaxi), Echeandía und Las Naves (Bolivar) gilt der Ausnahmezustand weiterhin. |
13.10.2026 |
| El Salvador | Ausnahmezustand: In El Salvador gilt ein Ausnahmezustand, der seit 2022 regelmäßig vom Parlament verlängert wird und alle Personen betrifft, die sich im Land aufhalten. | 13.10.2026 |
| Estland | Grenzüberquerung zwischen Estland und der Russischen Föderation: Estland hat 2024 an allen Grenzübergängen zu Russland eine vollständige Zollkontrolle des Grenzverkehrs eingeführt. Sie umfasst Personen-, Fahrzeug-, Waren- und Gepäckkontrollen. Grenzübertritte/Öffnungszeiten: Grenzübertritte am Grenzübergang Narva-Ivangorod sind bis auf Weiteres nur zu Fuß und nur zu bestimmten Zeiten möglich. Der Grenzübergang ist für sämtliche Fahrzeuge gesperrt. Ausfuhr von Barmitteln: Die derzeit gültigen EU-Sanktionen umfassen ein Ausfuhrverbot für Barmittel auf alle amtlichen Währungen der EU-Mitgliedstaaten aus den EU-Mitgliedstaaten in die Russische Föderation. |
13.10.2026 |
| Fidschi | Vom Baden in Wasserfällen und Flüssen wird abgeraten. Von Überlandfahrten ab Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. Es wird dringend davon abgeraten, nach Einbruch der Dunkelheit in Städten und Dörfern spazieren zu gehen, insbesondere dort, wo keine eigens ausgewiesenen Fußgängerwege vorhanden sind. Für touristische Reisen nach Fidschi bestehen derzeit keine landesweiten Einschränkungen der Versorgung oder des Reiseverkehrs. |
13.10.2026 |
| Finnland | Von Aufenthalten im Grenzgebiet zur Russischen Föderation wird dringend abgeraten. Grenzregion zur Russischen Föderation: Alle Grenzübergänge zur Russischen Föderation sind bis auf Weiteres für jeglichen Verkehr geschlossen. Das Betreten des Grenzgebiets, welches z.T. mehrere hundert Meter vor der Grenze beginnt, ist ohne behördliche Genehmigung verboten. Luftraumverletzungen durch Drohnen: In jüngster Vergangenheit kam es mehrfach zu Warnmeldungen der finnischen Behörden wegen Einflügen von wahrscheinlich durch elektronische Störmaßnahmen abgelenkten Drohnen in ihren Luftraum. |
13.10.2026 |
| Frankreich | Am 17. Oktober 2026 kam es am landesweiten Protesttag an verschiedenen Orten in Frankreich zu gewalttätigen Ausschreitungen. | 19.10.2026 |
| Gabun | Von der Nutzung innergabunischer, veralteter Fähren (Libreville-Port Gentil und Lambaréné-Port Gentil) wird abgeraten. | 13.10.2026 |
| Georgien | Von Reisen nach Abchasien, Südossetien und in die unmittelbare Nähe der Konfliktregionen wird dringend abgeraten. Versicherungspflicht seit 1. Januar 2026: Seit 1. Januar 2026 muss bei Einreise nach Georgien eine Auslandskrankenversicherung mit mindestens 30.000 GEL (ca. 10.000 EUR) Deckung für den gesamten Aufenthalt nachgewiesen werden. Demonstrationen und Proteste: In Tiflis und anderen größeren Städten Georgiens finden weiterhin regelmäßig Protestaktionen statt. Dabei können gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht ausgeschlossen werden. |
13.10.2026 |
| Guatemala | Sicherheitslage: In Guatemala kam es Januar 2026 in drei Gefängnissen zu koordinierten Gefängnisaufständen sowie Angriffen auf Sicherheitskräfte in Guatemala-Stadt. | 13.10.2026 |
| Guinea | Von Reisen in die Grenzregionen zu Mali und in die Bezirke Mandiana und Siguiri, ohne besondere Ortskenntnisse oder vorherige Konsultation der lokalen Sicherheitsbehörden, wird abgeraten. | 13.10.2026 |
| Guinea-Bissau | Sicherheitslage in Guinea-Bissau: Guinea-Bissau befindet sich in einer Transitionsphase – am 26. November 2025 hat das Militär die Macht übernommen und die verfassungsmäßige Ordnung außer Kraft gesetzt. | 13.10.2026 |
| Indonesien | Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in fünf der sechs Provinzen des indonesischen Teils der Insel Neuguinea (Papua, Papua Barat, Papua Pegunungan, Papua Tengah und Papua Selatan) wird abgeraten. Es wird davon abgeraten, Protokolle oder Schreiben ohne entsprechende Kenntnisse der Sprache und Rechtslage zu unterschreiben. Vor allem auf den Inseln Sumatra, Kalimantan (Borneo) und Papua, aber auch anderen Teilen Indonesiens kommt es aktuell zu großflächigen Waldbränden, die in den betroffenen Gebieten eine gesundheitsschädliche Luftbelastung verursachen. |
15.10.2026 |
| Israel | Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ost-Jerusalem) wird gewarnt. Von Reisen in das Gebiet um den Gazastreifen (sogenannter „Gaza-Envelope“) sowie in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird dringend abgeraten. Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ost-Jerusalem wird abgeraten. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich – ausreisen. Sicherheitslage: Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran sowie in der Folge zwischen Hisbollah-Miliz und Israel. Ausreisemöglichkeiten: Von einer weiteren Eskalation der Sicherheitslage könnten neben dem Flugverkehr auch die Land- und Seetransportwege betroffen sein, mit entsprechend deutlichen Beeinträchtigungen der Ein- und Ausreisemöglichkeiten. |
13.10.2026 |
| Jordanien | Von Reisen in das unmittelbare syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes und in die Grenzregion zu Irak wird dringend abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen in andere Landesteile Jordaniens wird abgeraten. Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. Sicherheitslage Jordanien: Die Sicherheitslage in der Region bleibt volatil; es kann, trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung, weiterhin zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region, u. a. gegen Militärstützpunkte in Jordanien, kommen. |
13.10.2026 |
| Kanada | Waldbrände in weiten Teilen Kanadas: In zahlreichen Gebieten Kanadas kommt es derzeit zu ausgedehnten Waldbränden; betroffen sind auch bei Reisenden beliebte Gebiete in British Columbia und im Nordwesten Ontarios. Aktuelle Einreisebeschränkungen: Seit dem 28. Mai 2026 sind Einreisegenehmigungen für Personen mit Wohnsitz in Ländern mit hohem oder sehr hohem Risiko eines Ebola-Ausbruchs (aktuell: Demokratische Republik Kongo, Uganda und Südsudan) für einen Zeitraum von 90 Tagen ausgesetzt. |
13.10.2026 |
| Kasachstan | Von einem Betreten des Weltraumbahnhofs Baikonur wird abgeraten. | 13.10.2026 |
| Katar | Von Reisen nach Katar wird abgeraten. Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; auch nach der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung kam es weiter zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. |
13.10.2026 |
| Kirgisistan | Von Reit-, Ski- oder Gletschertouren ohne kundige Begleitung wird abgeraten. | 13.10.2026 |
| Kosovo | Sicherheitslage: Im Nachgang zu der Urteilsverkündung vom 16. September 2026 im Hauptverfahren der kosovarischen Sonderkammern in Den Haag muss in den kommenden Tagen mit weiteren Protestaktionen und Kundgebungen gerechnet werden. | 13.10.2026 |
| Kuba | Von Reisen nach Kuba wird derzeit dringend abgeraten. Energiekrise: Starke Einschränkung der medizinischen Versorgung, von Nahverkehr und Flugbetrieb sowie des internationalen Zahlungsverkehrs: Kuba sieht sich einer akuten Energiekrise gegenüber, die auf eine flächendeckend marode und störanfällige Energieinfrastruktur trifft. Medizinische Versorgung in Kuba: In Kuba kann aufgrund großer Engpässe sowohl an Medikamenten als auch medizinischem Material sowie der aktuellen Energiekrise nicht davon ausgegangen werden, im Notfall eine medizinische Versorgung zu erhalten. |
13.10.2026 |
| Kuwait | Von Reisen nach Kuwait wird dringend abgeraten. Vor Reisen nach Irak wird gewarnt. Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; auch nach der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung kam es weiter zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. |
13.10.2026 |
| Lettland | Luftraumverletzungen durch Drohnen/Zivilschutz: In jüngster Vergangenheit kam es mehrfach zu Warnmeldungen der lettischen Behörden wegen Einflügen von wahrscheinlich durch elektronische Störmaßnahmen abgelenkten Drohnen in den lettischen Luftraum, insbesondere im Osten des Landes. | 13.10.2026 |
| Litauen | Luftraumverletzungen durch Drohnen: In jüngster Vergangenheit kam es mehrfach zu Warnmeldungen der litauischen Behörden wegen Einflügen von wahrscheinlich durch elektronische Störmaßnahmen abgelenkten Drohnen in ihren Luftraum. Störungen des Flugverkehrs nach Vilnius: Im litauischen Luftraum kann es gelegentlich, vor allem in den Abend- und Nachtstunden, zu Störungen des Flugverkehrs durch einfliegende Schmuggelballons kommen. Litauisch-belarussische Grenze: Seit dem 20. November 2025 sind Grenzübertritte zwischen Litauen und Belarus an den Grenzübergängen Medininkai-Kamenny Log und Šalčininkai-Benyakoni wieder in beide Richtungen möglich. |
13.10.2026 |
| Madagaskar | Vom Besuch des nördlich der Stadt Tulear gelegenen Battery Beach, den Flussufern des Tsiribihina-Flusses und dem Pic Saint-Louis wird aufgrund hoher Kriminalitätsbelastung abgeraten. | 16.10.2026 |
| Malaysia | Vor Reisen in das sich von den Süd-Philippinen und bis in den Nordosten von Sabah erstreckende Sulu-Archipel und das dazwischenliegende Seegebiet wird gewarnt. Von nicht notwendigen Reisen auf die Inseln und in die Tauchgebiete vor der Ostküste von Sabah (zwischen Terusan bis Tawau) wird dringend abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen an die Ostküste des Bundesstaats Sabah (von Terusan bis Tawau inklusive Sandakan, Lahad Dahu und Semporna) wird abgeraten. Luftverschmutzung: Derzeit kommt es in Malaysia sowohl auf der Halbinsel als auch auf Borneo zu anhaltender, grenzüberschreitender Luftverschmutzung („Haze“), die insbesondere auf Wald- und landwirtschaftliche Brände in der Region zurückzuführen ist. |
16.10.2026 |
| Malediven | Das Büro des Honorarkonsuls in den Malediven ist bis auf Weiteres geschlossen. | 13.10.2026 |
| Marokko | Von Reisen in das Gebiet der Westsahara sowie in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien wird dringend abgeraten. Von Reisen in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien wird dringend abgeraten. Von Reisen in das Gebiet der Westsahara wird dringend abgeraten. |
13.10.2026 |
| Mauritius | Sicherheitslage: Nach gewaltsamen Ausschreitungen mit Straßenblockaden, Brandstiftungen, Plünderungen und Sachbeschädigungen in mehreren Regionen der Hauptinsel Mauritius hat sich die Lage wieder beruhigt. All in One Travel Form: Flugreisende nach Mauritius müssen aufgrund der Ebola-Ausbrüche in Ostafrika das Formular „All in One Travel Form“ online ausfüllen oder in Papierform vor dem Boarding am Gate abgeben. |
19.10.2026 |
| Mexiko | Von Reisen in folgende Regionen wird dringend abgeraten: Bundesstaat Colima; Bundesstaat Guerrero, mit Ausnahme von Acapulco und Ixtapa-Zihuatanejo, jeweils bei Anreise per Flugzeug; Bundesstaat Michoacán, mit Ausnahme der Landeshauptstadt Morelia bei direkter Anreise per Flugzeug; Bundesstaat Sinaloa, mit Ausnahme von Los Mochis/Bahnstrecke des „El Chepe“, bei direkter An- und Abreise per Flugzeug; Bundesstaat Tamaulipas, nördlich von Ciudad Victoria; Bundesstaat Zacatecas, mit Ausnahme von Zacatecas-Stadt bei Anreise per Flugzeug; Grenzregion zu den USA für über das erforderliche Minimum für Ein- und Ausreise hinausgehende Aufenthalte. Von Reisen in folgende Regionen und Gebiete wird abgeraten: Bundesstaat Jalisco, mit Ausnahme der Metropolregion Guadalajara bei Anreise per Flugzeug und Puerto Vallarta bei Anreise per Flugzeug oder Schiff; Bundesstaat Guanajuato: Aufgrund vermehrter Sicherheitsvorfälle und drogenbedingter Gewalt wird von Reisen südwestlich der Bundesstraße 45D, einschließlich Celaya, Salamanca und Irapuato, abgeraten; Bundesstaat Chiapas: Von Reisen in das Grenzgebiet zu Guatemala wird abgeraten, mit Ausnahme der Bundesstraße 307 von Palenque nach Bonampak, Rio Lacanjá und Frontera Corozal/Yaxchilán. Es wird dringend davon abgeraten, die Weiterreise durch Mexiko ohne gültiges Touristenvisum anzutreten. |
19.10.2026 |
| Mongolei | Derzeit kommt es zu Einschränkungen bei der Versorgung mit Treibstoffen (Flugzeuge, Benzin und Diesel). Daher kann es zu Beeinträchtigungen des Straßen- und Flugverkehrs kommen. | 13.10.2026 |
| Nepal | Nach der verheerenden Sturzflut vom 26. August 2026 im Langtang-Grenzgebiet zu Tibet, haben die nepalesischen Behörden die Such- und Hilfsmaßnahmen im Rasuwa-Distrikt Anfang Oktober 2026 eingestellt. | 19.10.2026 |
| Oman | Von Reisen in die Exklave Musandam an der Straße von Hormuz und in die unmittelbare Grenzregion zu Jemen wird abgeraten. Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; auch nach der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung kam es weiter zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. |
13.10.2026 |
| Panama | Von Reisen in den Osten und Süden der Urwaldprovinz Darién südlich von Yaviza, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, wird dringend abgeraten. Am 9. Oktober 2026 kam es mit Epizentrum auf der Halbinsel Azuero (ca. 200 km südwestlich von Panama-Stadt) zu einem starken Erdbeben und zahlreichen Nachbeben. |
13.10.2026 |
| Papua-Neuguinea | Von nicht notwendigen Reisen in die Hochlandprovinzen von Papua-Neuguinea (Southern und Western Highlands, Hela und Enga) und auf die Insel Bougainville wird abgeraten. | 14.10.2026 |
| Paraguay | Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet zu Brasilien in den Departamentos Amambay, Canindeyù und Alto Paraná sowie den nördlichen Teil des Departamentos San Pedro und den südlichen Teil des Departamentos Concepción wird abgeraten. | 13.10.2026 |
| Peru | Verkehrsbehinderungen durch Starkregen: Aufgrund starker Regenfälle kommt es derzeit insbesondere auf den Straßen entlang der Pazifikküste (Panamericana) zu Behinderungen im Reiseverkehr. Sicherheitslage: Nach dem zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen in Peru am 7. Juni 2026 dauert die Auszählung der Stimmen weiter an; Protestaktionen und Demonstrationen verschiedener Interessengruppen sind jederzeit möglich. |
13.10.2026 |
| Polen | Grenzkontrollen: Polen führt seit Juli 2025 Grenzkontrollen an der polnisch-deutschen und polnisch-litauischen Grenze durch. Dies kann unter Umständen zu Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr führen. Fotografierverbot bestimmter Einrichtungen und Objekte: Seit April 2025 gilt in Polen ein umfassendes Fotografierverbot für militärisch und strategisch wichtige Einrichtungen und Objekte wie zum Beispiel Militäranlagen, Lager strategischer Reserven, Brücken, Viadukte, Tunnel, bestimmte Seehäfen, Einrichtungen der Kommunikationsinfrastruktur sowie Einrichtungen der Polnischen Nationalbank und der Bank Gospodarstwa Krajowego. |
13.10.2026 |
| Portugal | Waldbrände: Die portugiesische Regierung hat aufgrund des Ausbruchs mehrerer Waldbrände im Zentrum und Norden des Landes sowie ungewöhnlich hoher Temperaturen die Waldbrand-Alarmstufe für das gesamte portugiesische Festland ausgerufen (gilt nicht für Madeira und die Azoren). | 13.10.2026 |
| Republik Kongo | Von ihrer Nutzung wird abgeraten. Vom Mitführen von Drohnen wird abgeraten, ihr Betrieb ist genehmigungspflichtig. |
13.10.2026 |
| Republik Moldau | Von Reisen nach Transnistrien wird abgeraten. Daher sind auch aus Sicherheitsgründen alle Geschwindigkeitsbegrenzungen sorgsam zu beachten; von nächtlichen Autofahrten über Land wird ausdrücklich abgeraten. |
13.10.2026 |
| Ruanda | Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten. Ebolafieber: Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Sicherheitslage im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo: Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist weiterhin angespannt. Negative Auswirkungen des dortigen Konflikts auf das unmittelbare Grenzgebiet zur DR Kongo sind nicht auszuschließen. |
13.10.2026 |
| Rumänien | Luftraumverletzungen durch Drohnen: In jüngster Vergangenheit kam es mehrfach zu Warnmeldungen der rumänischen Behörden wegen Einflügen von Drohnen in den rumänischen Luftraum. | 13.10.2026 |
| Sambia | Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten. Es wird davon abgeraten, sich nach Einbruch der Dunkelheit zu Fuß auf den Straßen der Hauptstadt zu bewegen. |
13.10.2026 |
| Schweden | Um Schwierigkeiten zu vermeiden, wird generell von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit abgeraten. | 13.10.2026 |
| Senegal | Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Mali, zu Mauretanien im Département Matam sowie in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Gambia und Guinea-Bissau in den Départements Ziguinchor, Sédhiou und Kolda wird abgeraten. Sicherheitslage: Staatspräsident Faye hat am 22. Mai 2026 Premierminister Sonko und dessen Regierung entlassen. Es besteht die Möglichkeit, dass es in Dakar und landesweit zu spontanen Versammlungen kommen kann. Strafrechtliche Verfolgung homosexueller Handlungen: Am 30. März 2026 sind verschärfte strafrechtliche Regelungen in Kraft getreten, nach denen homosexuelle Handlungen mit Freiheitstrafen bis zu 10 Jahren und Geldstrafen bis umgerechnet ca. 15.000 EUR bestraft werden können. |
13.10.2026 |
| Serbien | Von einer Einreise nach Serbien mit einem Fahrzeug ohne gültige Hauptuntersuchung HU (auch „TÜV“ genannt) wird abgeraten. Von der Einreise mit einem einmal als verloren oder gestohlen gemeldeten Ausweisdokument wird dringend abgeraten. Am 25. Oktober 2026 finden in Serbien vorgezogene Parlamentswahlen statt. Im Vorfeld der Wahlen, am Wahltag sowie in den Tagen nach der Wahl kann es zu Demonstrationen und politischen Demonstrationen kommen, insbesondere im Zentrum Belgrads. |
14.10.2026 |
| Slowakei | Vom Versuch, Gefälligkeitszahlungen auszuhandeln, wird ausdrücklich abgeraten. | 13.10.2026 |
| Slowenien | Vom Kauf bei nicht lizensierten Drittanbietern wird abgeraten. | 13.10.2026 |
| Spanien | Warnung vor Überschwemmungen: Für den 19. und 20. Oktober sind für folgende Regionen starke Regenfälle vorhergesagt: in der Region Valencia (Region „Litoral Sur de Valencia“ sowie „Litoral Norte de Alicante“), auf den Balearen und in den Gebirgsketten von Andalusien und Katalonien. Streik am Flughafen Barcelona-El Prat: Das Personal von Groundforce streikt seit dem 4. August 2026 in den Bereichen Bodenabfertigung, Check-in und Passagierabfertigung, sowie Flugkoordination. Lage an den Grenzübergängen Spaniens nach Marokko bzw. Marokkos nach Spanien: Aktuell kommt es immer noch zu verstärkten Grenzkontrollen in Ceuta und Melilla zwischen Spanien und Marokko. Dies führt zu langen Wartezeiten. |
19.10.2026 |
| Sri Lanka | Von der Anmietung von Fahrzeugen ohne lokalen Fahrer, insbesondere von Tuk-Tuks, wird abgeraten. Es wird nachdrücklich davon abgeraten, in Sri Lanka ein Fahrzeug anzumieten. Aufgrund des großen bürokratischen Aufwands wird hiervon abgeraten. Anmietung von Fahrzeugen in Sri Lanka: Bei einem Verkehrsunfall ist mit langwierigen Ermittlungen und wochen- oder monatelangen Ausreisesperren zu rechnen. Auswirkungen der Krise im Nahen und Mittleren Osten: Sri Lanka ist nicht direkt von der Krise im Nahen und Mittleren Osten betroffen. Dennoch wirkt sich u.a. der eingeschränkte Flugbetrieb (vor allem an den großen Drehkreuzen in den Golfstaaten) direkt auf Flugverbindungen von und nach Sri Lanka aus. |
13.10.2026 |
| Suriname | Vom Umtausch auf der Straße wird wegen der Betrugsgefahr abgeraten. | 13.10.2026 |
| São Tomé und Príncipe | Von Segel- oder sonstigen Bootstouren in den Gewässern um São Tomé und Príncipe wird abgeraten. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten. |
13.10.2026 |
| Südafrika | Vom Besuch der Innenstädte (CBD) von Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth (Gqeberha) und Durban wird unabhängig von der Tageszeit abgeraten. | 13.10.2026 |
| Tadschikistan | Von Reisen in alle grenznahen Gebiete zu Afghanistan wird dringend abgeraten. In Zusammenhang mit dem 35. Jubiläum der Unabhängigkeit Tadschikistans am 9. September 2026 werden voraussichtlich Einreisebeschränkungen für ausländische Staatsangehörige verhängt werden, vor allem bei Einreise auf dem Landweg. |
13.10.2026 |
| Tansania | Von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisiju wird abgeraten. Aufgrund jüngster Verhaftungen wird davor gewarnt, Tiertrophäen oder Schmuck mit Bestandteilen von Tieren, die CITES-gelistet sind, zu erwerben oder auszuführen. Pflichtversicherung für touristische Aufenthalte ab dem 1. Oktober 2026: Tansania führt ab dem 1. Oktober 2026 eine verpflichtende Einreiseversicherung (Inbound Travel Insurance) ein, die auf der Webseite des NIC (National Insurance Corporation of Tanzania Limited) abgeschlossen werden muss. Sicherheitslage: Für den 29. Oktober 2026 (Jahrestag der Wahlen 2025) wird in den sozialen Medien zu regierungskritischen Protesten aufgerufen. Ebolafieber: Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt. |
13.10.2026 |
| Timor-Leste | Vor Mitnahme/Transport oder Aufbewahrung von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts wird gewarnt. | 13.10.2026 |
| Turkmenistan | Vor der Weiterreise nach Afghanistan und Iran wird gewarnt, siehe Reisewarnung Afghanistan bzw. Iran. | 13.10.2026 |
| Türkei | Starkregen: In Istanbul ist aufgrund einer extremen Wetterlage mit Überschwemmungen, Straßensperrungen und dem Ausfall von Verkehrsmitteln des öffentlichen Nahverkehrs zu rechnen. LGBTIQ: Am 12. und 13. September 2026 wurden in fünfzehn türkischen Provinzen (darunter Izmir, Aydin, Ankara, Mersin und Istanbul) Razzien in verschiedenen Lokalitäten, Privatwohnungen sowie Vereinen der türkischen LGBTIQ-Community durchgeführt. Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in den Ländern um den Persischen Golf ist volatil; es kommt trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung wieder vermehrt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. |
15.10.2026 |
| Uganda | Von nicht notwendigen Reisen in den Semliki-Nationalpark wird derzeit dringend abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo (20 km zum Grenzverlauf) wird derzeit abgeraten. Ebolafieber: Am 15. Mai 2026 wurde in der Demokratischen Republik Kongo ein Ebolafieber-Ausbruch ausgehend von der Provinz Ituri gemeldet. |
13.10.2026 |
| Ungarn | Von der Einreise mit deutschen Kurzzeitkennzeichen („gelbe Kennzeichen“) wird abgeraten, auch wenn die ungarischen Polizeidienststellen angewiesen wurden, die Ein- bzw. Durchreise nach Ungarn mit diesen Kennzeichen nicht mehr zu verweigern oder sie zu beschlagnahmen. Von Geldumtausch außerhalb von Hotels, Wechselstuben und Banken wird abgeraten. |
13.10.2026 |
| Vereinigte Arabische Emirate | Von nicht notwendigen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate wird abgeraten. Sicherheitslage in der Region: Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; es kommt trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung wieder vermehrt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. |
13.10.2026 |
| Vereinigtes Königreich | Einreise/Elektronische Reisegenehmigung (ETA): Für die Einreise in das Vereinigte Königreich (außer nach Gibraltar) ist grundsätzlich ein Reisepass notwendig. Die Einreise mit Personalausweis ist nicht möglich. Schülersammellisten: Ab dem 1. August 2026 gelten für Klassenreisen deutscher Schulen nach Großbritannien neue Regeln. |
13.10.2026 |
| Vietnam | Von Reisen in die unmittelbare Nähe militärischer Sperrgebiete wird dringend abgeraten. Verbot sämtlicher E-Zigaretten: Einfuhr, Besitz und Nutzung sämtlicher elektronischer Zigaretten (inklusive Verdampfer, Tabakerhitzer etc.) und des dazugehörigen Equipments sind verboten. Vermehrte Polizeirazzien in Bars und Nachtclubs: Derzeit kommt es insbesondere in Ho-Chi-Minh-Stadt vermehrt zu Polizeirazzien in Bars und Nachtclubs, bei denen anwesende Gäste zwingend einen Drogentest absolvieren müssen. |
13.10.2026 |
Länder ohne besondere Warnhinweise (74)
Für diese Länder gibt es weder eine Reisewarnung noch rät das Auswärtige Amt von bestimmten Gebieten ab, und es gibt keinen Abschnitt zur aktuellen Lage. Die allgemeinen Sicherheitshinweise, etwa zu Kriminalität, Gesundheit und Einreise, gelten trotzdem:
Andorra, Antigua und Barbuda, Bahamas, Bangladesch, Barbados, Belize, Bhutan, Botsuana, Brunei Darussalam, Chile, Cookinseln, Costa Rica, Dominica, Eswatini, Gambia, Grenada, Griechenland, Guyana, Heiliger Stuhl / Vatikan, Honduras, Hongkong*, Irland, Island, Italien, Jamaika, Kiribati, Komoren, Kroatien, Laos, Lesotho, Liberia, Liechtenstein, Luxemburg, Macau*, Malawi, Malta, Marshallinseln, Mikronesien, Monaco, Montenegro, Namibia, Naoero, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Niue, Nordmazedonien, Norwegen, Palau, Republik Korea (Südkorea), Salomonen, Samoa, San Marino, Schweiz, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Singapur, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Taiwan*, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschechische Republik, Tunesien, Tuvalu, USA, Uruguay, Usbekistan, Vanuatu, Zypern, Äquatorialguinea, Österreich.
Was du vor einer Reise beachten solltest
- Lies kurz vor der Abreise noch einmal die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für dein Reiseland.
- Für längere Aufenthalte kannst du dich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts eintragen.
- Prüfe Einreisebestimmungen, Impfempfehlungen und deinen Versicherungsschutz rechtzeitig.
- Bei einer Reisewarnung können Reiseveranstalter Pauschalreisen oft stornieren. Kläre das vor der Buchung.
Quelle: Auswärtiges Amt, Reise- und Sicherheitshinweise, Stand 19.10.2026. Die Planung und der Antritt von Auslandsreisen erfolgen stets in eigener Verantwortung. Details findest du auf der Website des Auswärtigen Amts.